"Zwischen Stabilität und minus fünf Prozent": Renault und Fiat sehen 2002 keine Erholung

"Zwischen Stabilität und minus fünf Prozent"
Renault und Fiat sehen 2002 keine Erholung

Führende europäische Autohersteller erwarten wegen der Talfahrt am deutschen Markt in diesem Jahr keine Erholung des Automarktes.

Reuters TURIN. Der Chef des französischen Autokonzerns Renault, Louis Schweitzer, sagte am Samstag am Rande einer europäisch-russischen Investment-Konferenz in Turin, die deutsche Wirtschaft laufe nicht gut und der deutsche Automarkt schwäche sich ab. Dies werde sich auch in anderen Ländern auswirken. "Es kann alles zwischen Stabilität und Minus fünf Prozent sein. Gegenwärtig sehen wir keine Zeichen eines Aufschwungs (am Automarkt)", sagte er.

Fiat-Chef Paolo Cantarella sagte, der Autobranche stehe 2002 eine Abschwächung bevor. Näher wollte er sich dazu nicht äußern. Die ersten Monate dieses Jahres hätten der Branche in Europa bessere Ergebnisse gebracht, als erwartet. Dagegen habe sich der italienische Markt abgeschwächt. Eine Prognose für das Fiat-Ergebnis 2002 wollte er nicht abgeben. Er fügte hinzu, Fiat und der zweitgrößte russische Autohersteller GAZ prüften zurzeit Möglichkeiten einer gemeinsamen Produktion von leichten Nutzfahrzeugen. Ursprünglich wollten Fiat und GAZ in einem gemeinsamen Werk in Russland Pkw produzieren, das Projekt wurde jedoch aufgegeben.

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