Zwischenbericht zum ersten Quartal
Intel schraubt an den Prognosen

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat seine Umsatzprognose für das laufende Quartal leicht geändert. Das Unternehmen erwarte den Umsatz zwischen 6,6 und 6,8 Milliarden Dollar, teilte Intel in seinem mit Spannung erwarteten Zwischenbericht zum ersten Quartal am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit.

Reuters SANTA CLARA. Bislang war das im kalifornischen Santa Clara ansässige Unternehmen von einem Quartalsumsatz von 6,5 bis sieben Milliarden Dollar ausgegangen. Analysten hatten den Intel-Umsatz für das erste Quartal zwischen 6,6 und 6,85 Milliarden Dollar und im Durchschnitt mit 6,75 Milliarden Dollar prognostiziert.

Der Kurs der Intel-Aktie fiel im nachbörslichen Handel um fast fünf Prozent auf 15,92 Dollar, nachdem er bereits im regulären Handel um 1,65 Prozent auf 16,70 Dollar gesunken war.

Das Mikroprozessoren-Geschäft entwickele sich etwas besser als erwartet, das Kommunikationsgeschäft etwas schlechter, teilte Intel weiter mit. Analysten erwarten bei Intel im ersten Quartal einen Gewinn je Aktie von zwölf Cent. Intel stellt Mikroprozessoren her, welche quasi die "Gehirne" von Personal Computern (PC) sind. Die Branche hofft in diesem Jahr auf eine Erholung von ihrer bisher schlimmsten Krise.

Zuvor hatte der US-Chiphersteller National Semiconductor Corp für sein abgelaufenes Quartal einen etwas geringeren Netto-Verlust als im Vorjahrerszeitraum ausgewiesen. National Semiconductor erwartet im laufenden Quartal einen Umsatzanstieg um vier bis sieben Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

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