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Zwischenruf: Angst vor dem Preisverfall

hps DÜSSELDORF. Das goldene Zeitalter für das Fernsehen ist vorüber. Die Lehren, die RTL und Pro Sieben Sat 1 aus dem Niedergang des Werbemarktes ziehen, fallen indes unterschiedlich aus. Die Kölner Fernsehfamilie aus dem Hause Bertelsmann stemmt sich mit aller Macht gegen den drohenden Preisverfall. Selbst den Verlust so renommierter Kunden wie Procter & Gamble nimmt der Marktführer dabei in Kauf. Die Konkurrenz in München setzt dagegen auf neue Ideen.

Wie in anderen europäischen Fernsehmärkten üblich, bieten die Kirch-Sender demnächst Pakete mit einer festen Werbeleistung an. Der Kunde freut sich, denn mit dem Pauschalangebot kann er Geld sparen. Umgekehrt kann der Sender die gebuchten TV-Spots auf seine verschiedenen Kanäle verteilen. Wer in diesen Zeiten weiter macht, als wäre nichts geschehen, könnte am Schluss als Verlierer dastehen. Die werbetreibende Industrie weiß, dass es in Deutschland ein Überangebot an Sendern gibt. Der Druck auf die TV-Preise wird folglich größer. Dem wird sich auch RTL nicht entziehen können.

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