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Zwischenruf: Autokonzerne im Nebel

Volkswagen verweigert den Anlegern einen Ausblick auf die kommenden Monate, obwohl der Konzern sicherlich Planzahlen in der Schublade hat, mit denen er selbst arbeitet. Aber wer keine Prognosen abgibt, kann auch nicht daran gemessen werden, das ist recht bequem. Daimler-Chrysler geht einen anderen Weg: Die Stuttgarter blicken jetzt schon ins Jahr 2004 voraus. Wahrscheinlich, weil erst in diesem Jahr wieder erfreuliche Zahlen zu erwarten sind.

Mit einer vernünftigen Kommunikation hat beides nur wenig zu tun. Die Unternehmen sollten eine realistische Einschätzung der Entwicklung abgeben. Auch wenn die Aussichten unsicher sind, kann man Spannbreiten angeben oder Szenarien vorstellen. Andererseits macht es einen seltsamen Eindruck, wenn Zukunftszahlen von der Misere der Gegenwart ablenken sollen. Sinnvoller wäre, eine überzeugende Strategie vorzustellen.

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