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Zwischenruf: Der Sieger heißt INA

HB DÜSSELDORF. Die Übernahmeschlacht zwischen FAG Kugelfischer und dem Angreifer INA ist entschieden. Nach einem Kampf mit harten Bandagen hat der Wälzlagerhersteller FAG seinen Widerstand aufgegeben. Im Gegenzug stockt das Familienunternehmen INA sein feindliches Angebot von 11 auf 12 Euro auf. Damit darf sich INA eindeutig als Sieger fühlen, denn dass die Herzogenauracher so günstig zum Zug kommen würden, war keineswegs klar.

Für die FAG-Aktionäre wäre durchaus der ein oder andere Euro mehr drin gewesen, hatte doch beispielsweise die Hypo-Vereinsbank den fairen Wert der FAG-Aktie auf mehr als 20 Euro beziffert. Doch FAG und den Beraterbanken war es nicht gelungen, genügend Druck aufzubauen. Spätestens als sich abzeichnete, dass das heiß ersehnte freundliche Gegenangebot für FAG durch einen so genannten weißen Ritter nie kommen würde, hatte INA eindeutig die besseren Karten in der Hand.

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