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Zwischenruf: Ein schlechter Film, Sunbust

stw Für diesen Film würde Sunburst gerne selbst das Merchandising übernehmen: Ein Gründer führt eine Truppe unerfahrener Endzwanziger im Dschungel des Merchandising zu irrwitzigem Wachstum und schwächelt auch nicht, als ähnliche Träume rundum platzen. Aber auch Sunbursts Traum ist aus, schon lange. Nur gemerkt hat es niemand - angeblich wegen des schlechten Controllings. Komischerweise hat sich der Gründer kurz vor dem allgemeinen Erwachen zurückgezogen. Sein Nachfolger auf dem Chefsessel schlief angeblich weiter, obwohl er als Boss der Investor Relations und Verhandlungsführer bei diversen Übernahmen stets besten Einblick hatte. Die im Dutzend gekauften Töchter sollen profitabel sein. Das wird Sunburst über die Runden helfen, wenn sich die überforderte Zentrale, wie angekündigt, auf eine Nebenrolle zurückzieht. Nur: Eine solche Zentrale braucht kein Mensch. Auch ein Partner nicht. Sollte sich einer finden, wird er die Töchter nehmen, aber nicht die Sunburst- Holding. Das wäre immer noch eine Art Happy-End. Aber der Film war trotzdem schlecht.

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