Zwischenruf
Harter Job

Am Erfolg der deutschen Tochter Viag Interkom hängt die Zukunft der britischen Mobilfunk-Gruppe MMO2. Deshalb hat der neue Interkom-Chef Rudolf Gröger enge Vorgaben aus England erhalten. Bis zum UMTS-Start 2003 muss der bisherige Verlustbringer zumindest operativ schwarze Zahlen vorweisen. Eine Riesen-Aufgabe für Gröger: Weitere 500 Beschäftigte muss er an die Luft setzen, die jährlichen Kosten um 100 Millionen Euro senken. Gleichzeitig braucht er neue Kunden, will er den angestrebten dritten Platz in Deutschland erreichen. Laut Management hat Viag Interkom im dritten Quartal bis Ende Dezember Fortschritte gemacht. Die 40 Millionen Euro Kosten des Personalabbaus packt Gröger in dieses Geschäftsjahr, das er noch nicht alleine zu verantworten hat. Mit dem leichteren Gepäck hofft er, dem Gewaltmarsch durch den deutschen Mobilfunkmarkt gewachsen zu sein. Ob das Tempo genügt, um das Siegertreppchen zu erreichen, steht in den Sternen.

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