Zwischenruf: Infineon - Aufstieg mit Reserve

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Zwischenruf: Infineon - Aufstieg mit Reserve

Der Absturz im vergangenen Jahr war brutal und heftig. Aus Milliardengewinnen wurden Milliardenverluste. Kein Wunder, dass sich alle Unternehmen der Chipbranche jetzt mit Prognosen deutlich zurück halten. Denn die Halbleiterindustrie steht derzeit ganz tief unten im dunklen Tal und kann die hellen Gipfel nur erahnen.

Der Aufstieg kann lange dauern und sehr mühsam werden. Deshalb gibt sich auch Infineon-Chef Ulrich Schumacher vorerst noch sehr vorsichtig. Immerhin konnte der Konzernchef gestern schon feststellen: "Das Schlimmste liegt hinter uns." Jetzt rüstet sich der Münchener Konzern wieder für den Gipfelsturm. Das Marschgepäck ist nach dem drastischen Stellenabbau und dem erfolgreichen Kostensenkungs-Programm erheblich leichter geworden. Außerdem hat sich der Konzern mit Hilfe einer Wandelanleihe über eine Milliarde Euro zur Stärkung in den Rucksack gepackt. Proviant ist also vorhanden. So gerüstet, hat Infineon gute Chancen, unter den ersten zu sein, die oben ankommen.

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