Zwischenruf: Intel-Boss inzwischen bescheiden

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Zwischenruf: Intel-Boss inzwischen bescheiden

Anders als der Rest der Branche zeigte sich Craig Barrett im vergangenen Jahr überaus optimistisch. Bei jeder Gelegenheit beschwor der Chef des weltgrößten Chipherstellers den kommenden Aufschwung und investierte 2001 satte 7,3 Milliarden Dollar.

Er ließ noch Fabriken bauen, als andere schon Bänder stilllegten. Jetzt, da der Boom ausbleibt, wird auch Barrett vorsichtiger. Um fast zwei Milliarden Dollar kürzt der US-Manager seine Investitionen für das Jahr 2002. Ehe Intel weiter viel Geld in neue Fabriken steckt, will Barrett erst einmal die Früchte der Investitionsflut ernten. Die Kürzungen treffen die Hersteller von Anlagen für die Chipfertigung hart: Im Schnitt stammt weltweit jeder fünfte Dollar in ihren Kassen aus dem US-Unternehmen. Dass der Intel-Boss bald wieder tiefer ins Portmonee greifen wird, ist nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Die Aussichten sind bescheiden - und Barrett ist es inzwischen auch. In diesem Quartal rechnet er mit stagnierenden Einnahmen. Hält die Krise an, wird er den Gürtel gewiss noch enger schnallen. jojo

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