Zwischenruf: Kehraus bei Fiat

Zwischenruf
Kehraus bei Fiat

Die Zahlen sind wenig erfreulich: Fiat wird die Finanzwelt heute ein weiteres Mal enttäuschen.

Die Zahlen sind wenig erfreulich: Fiat wird die Finanzwelt heute ein weiteres Mal enttäuschen. Für das Jahr 2002 steht in den Büchern des Konzerns ein Verlust von mehr als 3 Mrd. Euro - und damit wieder einmal mehr als erwartet. Trotzdem hofft man in der Turiner Konzernzentrale, dass dies der letzte Tiefpunkt ist und es danach wieder aufwärts geht.

Mit der Bilanz für das zurückliegende Jahr zieht die neue Fiat-Führung einen Schlussstrich unter die miserable Vergangenheit. Wie Jürgen Schrempp bei seinem Amtsantritt bei Daimler alles Negative in die Bilanz gepackt und einen Rekordverlust bewusst in Kauf genommen hat, so geht jetzt auch die Spitze von Fiat vor. Kehraus in Turin. Allerdings gibt es einen Unterschied zu Daimler: Der Stuttgarter Konzern hat mehr Substanz. Und deshalb ist die Gesundung von Fiat keineswegs gesichert.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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