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Zwischenruf: T-Online auf dem Holzweg

T-Online-Chef Thomas Holtrop hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Er will den größten europäischen Anbieter von Internet-Zugängen in ein Online-Medienhaus umwandeln. Da es immer schwerer wird, mit der Bereitstellung von Internet-Zugängen Geld zu verdienen, will er seinen fast zehn Millionen Kunden nun Medien- und Unterhaltungsangebote verkaufen.

Auf den ersten Blick scheint das schlüssig, der Haken ist nur: Noch fast kein Medienkonzern hat es geschafft, im Internet Inhalte anzubieten, für die Nutzer bereit sind, Geld zu bezahlen. Warum sollte das einem Branchenneuling gelingen? Mit dem geplanten Unterhaltungsangebot T-Vision für Kunden mit breitbandigem DSL-Zugang versucht Holtrop sogar etwas, an dem Kirchs Pay-TV-Milliardengrab Premiere World gescheitert ist: Bezahlfernsehen im Internet. Auf der Suche nach den Umsätzen von morgen hat T-Online einen weiten Weg vor sich - er könnte sich leicht als Holzweg erweisen.

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