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Zwischenruf: Zäher Wiedeking

ajo DÜSSELDORF. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking mag die Rolle des Provokateurs, etwa mit seiner Kritik an Subventionen. Einen speziellen Strauß focht Chef der von Erfolg zu Erfolg eilenden Sportwagenschmiede im vergangenen Jahr mit der Deutschen Börse aus. Strikt weigerte er sich, Quartalsberichte zu präsentieren. Prompt flog Porsche hochkant aus dem M-Dax. Doch das hat den Höhenflug der Aktie nicht gestoppt.

Süffisant berichtete Wiedeking in der Hauptversammlung, dass die New Yorker Börse an Porsche herangetreten sei und Interesse an einer Notierung signalisiere. Für ihn ist klar: Wenn, dann nur ohne Quartalsberichte. Solange das Geschäft bei Porsche brummt, hat er Oberwasser und kann die Spielregeln vorgeben.

Doch wenn der Motor ins Stottern kommt? Dann könnte das Interesse aus Übersee schnell erlahmen. Und dann könnte es zum Bumerang werden, dass die Porsche-Aktie nicht mehr im M-Dax ist und auf dem Kurszettel nur noch unter "ferner" läuft.

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