Zwischenzeitlich auf Zehn-Wochen-Hoch
Aufwärtstrend bei Gold hält an

Der Aufwärtstrend bei Gold hat im europäischen Handel auch am Freitag angehalten. Nach einem verhältnismäßig schwachen Beginn sorgten ein wieder nachgebender Dollar sowie weltweite Terrorwarnungen in Folge der Ereignisse in Saudi-Arabien für steigende Preise, erklärten Händler.

Reuters LONDON. Die Feinunze Gold kostete zum Handelsende 355,05/355,75 Dollar nach 354,80/355,55 am Vorabend in New York. Im Verlauf hatte das Edelmetall bei 356,05 Dollar ein frisches Zehnwochen-Hoch markiert. Das zweite Londoner Fixing um 16 Uhr MEZ lautete auf 355,00 Dollar nach 352,55 Dollar am Vormittag und 354,25 Dollar am Donnerstagnachmittag.

"Wir erwarten weiter, dass Gold die kommenden Monate fest bleiben wird, wenn aus keinem anderen Grund, dann wegen der Dollarschwäche," sagte ein Edelmetallanalyst. Kurzfristig könnte eine Erholung der US-Devise Gold allerdings bis auf 345 Dollar drücken. Ein festerer Dollar macht das Metall für europäische Anleger teurer. Einzelne Händler verwiesen auch auf die gegenwärtig trüben Wirtschaftsaussichten und die tiefen Zinsen. Diese Faktoren dürften das zinslose, jedoch als sicher geltende Gold weiter stützen.

Silber war im Vergleich zum New Yorker Vorabendschluss etwas höher bei 4,79/4,81 nach 4,77/4,79 Dollar. Platin notierte bei 655/660 nach 658/663 Dollar und Palladium lag auf 155/160 nach 156/163 Dollar.

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