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Zwölf Chinesen bei Terroranschlag bei Kundus getötet

Kabul (dpa) - Bei einem Terroranschlag im Nordenosten Afghanistans sind am frühen Donnerstagmorgen zwölf chinesische Straßenbauarbeiter und ein afghanischer Wachmann getötet worden. Wie der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammed Omar, sagte, wurden mindestens fünf Menschen bei dem Attentat verletzt.

Kabul (dpa) - Bei einem Terroranschlag im Nordenosten Afghanistans sind am frühen Donnerstagmorgen zwölf chinesische Straßenbauarbeiter und ein afghanischer Wachmann getötet worden. Wie der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammed Omar, sagte, wurden mindestens fünf Menschen bei dem Attentat verletzt.

Die schlafenden Chinesen seien von zehn bis zwölf Bewaffneten in ihrem Zelt in der Nähe der Stadt Kundus überrascht worden, nachdem die Angreifer den Wachmann umgebracht hätten. Ein Chinese und ein afghanischer Dolmetscher hätten flüchten und die Behörden alarmieren können.

Die Angreifer hätten unerkannt flüchten können, sagte Omar weiter. Die Männer seien mit Granaten und Maschinenpistolen ausgerüstet gewesen. In den letzten Zeit haben Anschläge radikalislamischer Taliban-Kämpfer in Afghanistan auf ausländische Soldaten und Entwicklungshelfer zugenommen.

Nach chinesischen Angaben waren auf der Baustelle waren etwa 100 Arbeiter. Viele von ihnen seien erst am Dienstag angekommen. In Kundus sind auch deutsche Soldaten der Internationale Schutztruppe (ISAF) stationiert.

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