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Zwölf Leichen aus Atom-U-Boot „Kursk“ geborgen

Aus dem Wrack des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" sind bis Freitag die Leichen von zwölf Besatzungsmitglieder geborgen worden.

Reuters MURMANSK. Der Chefsprecher der russischen Nordmeer-Flotte, Wladimir Nawrotski, sagte in Murmansk, die Leichen hätten im Heck des jetzt im Trockendock liegenden Schiffes gelegen. Gerichtsmediziner bemühten sich um die Identifizierung der Männer. Die "Kursk" war vor 14 Monaten nach zwei bislang ungeklärten Explosionen gesunken. Alle 118 Besatzungmitglieder starben.

Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow sagte der Nachrichtenagentur Interfax, die Identifizierung der Leichen könne über einen Monat dauern. Die Bergung hatte am Donnerstag begonnen. Taucher hatten bereits kurz nach dem Untergang der "Kursk" in etwa 100 Meter Tiefe zwölf Besatzungsmitglieder aus dem Wrack gezogen. Die Taucher mussten aber die Bergung abbrechen, da sich diese als zu gefährlich erwies.

Der stark beschädigte Bug ist vom übrigen Wrack der "Kursk" abgetrennt worden und liegt noch auf dem Grund der Barentssee. Anfang Oktober hob ein niederländisches Bergungsunternehmen die "Kursk" und vertäute sie unter einem Bergungsschiff. Das Schiff brachte das Wrack in den Hafen von Rosljakowo bei Murmansk, wo es seit Mittwoch in einem Trockendock liegt.

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