Zwölf Tote
Terroranschlag und Mord an Minister in Kaschmir

Mutmaßliche Moslemextremisten haben im indischen Teil Kaschmirs bei einem Terroranschlag auf eine Bushaltestelle und einem Attentat auf einen Minister zwölf Menschen ermordet.

HB/dpa SRINAGAR. Fünf Tage vor Beginn der Regionalwahlen wurde der Justizminister des Bundesstaates Jammu und Kaschmir, Mushtaq Ahmed Lone, in Takipora trotz schärfster Sicherheitsvorkehrungen getötet. Mit ihm starben mindestens zwei Polizisten. Nach Angaben der Behörden wurden sie erschossen. In ersten Berichten war von einer Explosion die Rede gewesen.

In Surankote überfielen Terroristen eine Bushaltestelle und schossen auf die Wartenden. Dabei kamen neun Menschen ums Leben, unter ihnen ein zwölfjähriger Junge.

Moslemextremisten, die für den Anschluss des indischen Teils von Kaschmir an Pakistan kämpfen, hatten zum Boykott der Wahlen aufgerufen. Sie drohten Kandidaten und Wählern mit Gewalt. Lone ist bereits der zweite Kandidat, der ermordet wurde. Die Wahl beginnt am Montag und zieht sich aus Sicherheitsgründen über einen Monat hin.

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