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Zwölfjähriger schlägt mit den Fäusten Alligator in die Flucht

Washington (dpa) - Ein zwölfjähriger Junge hat sich in Deltona im US-Bundesstaat Florida mit couragierten Faustschlägen aus dem Maul eines Alligators befreit. Malcolm Locke habe den Angriff des etwa eineinhalb Meter langen Reptils mit einem abgebissenen Stück Ohr, Kopfwunden sowie Kratzern im Gesicht und auf dem Brustkorb überlebt, schreibt die Tageszeitung «Orlando Sentinel».

Der Junge hatte im See Diana eine schnelle Abkühlung nehmen wollen, als er plötzlich den Alligator an seiner Seite sah. Das Tier habe ihn in seinen Kopf gebissen und unter Wasser gezogen, erzählte Malcolm. «Ich hatte das Gefühl, als ob ich herunter geschluckt würde.» Beherzt schlug der Schüler auf den Alligator ein, der ihn nach mehreren Schlägen los ließ, wie der Junge erzählte.

Nach Angaben der Fischereibehörden ist der Alligator offensichtlich von Menschen gefüttert worden. Er habe deshalb seine natürliche Angst vor Menschen verloren und verbinde diese jetzt mit Nahrung.

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