Zwölfmonatige „Übergangsphase"
UMTS-Handys bringen Nokia erst ab Mitte 2004 weiter

Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia erwartet frühestens in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres hohe Absatzraten der neuen UMTS-Mobiltelefone.

Reuters HELSINKI. "Die nächsten zwölf Monate sind eine Übergangsphase", sagte der für die Handy-Sparte zuständige Nokia-Manager Matti Alahuhta am Montag bei einer Pressekonferenz. Im zweiten Halbjahr 2004 seien dann hohe Verkaufsvolumina zu erwarten, was nach Nokia-Angaben ein Absatz in Millionenhöhe bedeutet.

Die UMTS-Mobiltelefone sollen unter anderem einen schnellen Internet-Zugang ermöglichen. Technische Schwierigkeiten haben die ursprünglich bereits 2002 geplante Markteinführung von UMTS in Deutschland bislang verhindert. Zwar soll die Vermarktung nun noch im laufenden Jahr beginnen, aber mit der Entwicklung eines Massenmarktes wird nicht vor 2004/2005 gerechnet.

Die Äußerungen Nokias stellen einen weiteren Rückschlag für die Branche dar, die sich von den neuen Mobiltelefonen einen kräftigen Umsatzschub verspricht. Erst vergangene Woche hatten europäische Mobilfunkanbieter die neuen Handys als unzuverlässig, teuer und unförmig bezeichnet und erklärt, sie sollten daher vorerst nicht verkauft werden. Der Nokia-Konzern hat bereits damit begonnen, die ersten Handys des Typs 6650 an einige ausgewählte Händler und Betreiber auszuliefern.

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