200 oder 250 PS stellt Audi zur Wahl
Der neue TT Roadster fährt im Frühjahr vor

Audi verkauft den TT jetzt auch wieder als Roadster. Das Open-Air-Modell kommt nach Angaben von Produktmanagerin Heike Träger im Frühjahr in den Handel. Es kostet mindestens 33 800 Euro und ist damit rund 1 000 Euro teurer als das im Spätsommer eingeführte Coupé, sagte Träger bei der Präsentation in Nizza.

dpa/gms NIZZA. Anders als viele Wettbewerber behält der offene Zweisitzer auch in der zweiten Generation sein Stoffverdeck, das allerdings laut Träger verbessert wurde. Es öffnet und schließt - teilweise gegen Aufpreis - vollautomatisch in zwölf Sekunden, kann auch während der Fahrt betätigt werden und benötigt dank eines neuen Faltmechanismus wenig Platz. Der Kofferraum biete daher mit offenem wie geschlossenem Verdeck ein Volumen von 250 Litern. Außerdem kommt das Dach ohne Persenning aus. Ebenfalls neu ist das in einigen Versionen aufpreispflichtige Windschott, das nicht mehr aus Glas, sondern aus Netzmaterial besteht und auf Knopfdruck hinter den Kopfstützen hervorfährt.

Wie schon das Coupé ist auch der Roadster im Zuge des Generationswechsels gewachsen. So legt der Zweitürer in der Länge fast 14 und in der Breite knapp acht Zentimeter zu. Das soll der größeren Ellbogen- und Kopffreiheit sowie einem um 40 Liter vergrößerten Kofferraum zugute kommen.

Für den Antrieb stehen laut Audi zunächst zwei Motoren zur Wahl: ein zwei Liter großer Vierzylinder mit Direkteinspritzung und Turbolader sowie ein 3,2-Liter-V6. Der kleinere Motor leistet 147 kW/200 PS, erreicht maximal 237 Stundenkilometer (km/h) und verbraucht im Mittel 7,8 Liter. Den 184 kW/250 PS starken und 250 km/h schnellen V6 (Durchschnittsverbrauch: 9,5 Liter) gibt es nur mit Quattro-Allradantrieb. Beide Motoren kombiniert Audi mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder gegen Aufpreis mit dem Dopplungsgetriebe S Tronic.

Nach wie vor gibt es Unternehmenskreisen auch das hartnäckige Gerücht über einen Dieselmotor für den TT, das allerdings offiziell noch nicht bestätigt wurde. „Wenn der Diesel kommt, dann in beiden Karosserievarianten“, sagte ein Audi-Mitarbeiter, ohne konkreter zu werden. Weniger Chancen gebe für eine Realisierung der Studie „Shooting Brake“, mit der Audi das Debüt des TT vorbereitet hatte: Diese Mischung aus Coupé und Kombi sei derzeit nicht abzusehen.

A3-Cabrio ist vorstellbar

Audi plant offenbar eine Cabrioversion des A3. Wie in Nizza aus Unternehmenskreisen bekannt wurde, sei eine offene Version des Kompaktmodells bereits beschlossene Sache. Anders als die meisten Wettbewerber soll die nach Dreitürer und Sportback dritte Modellvariante der Baureihe allerdings kein faltbares Stahlverdeck, sondern ein konventionelles Softtop bekommen. Ein Termin für die Markteinführung ist noch nicht bekannt. Den Informationen zufolge ist mit einem Verkaufsstart im Jahr 2008 zu rechnen.

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