206er wird parallel weitergebaut
Peugeot plant weitere 207er-Varianten

HB PALMA DE MALLORCA. Peugeot wird den neuen 207 in weiteren Karosserie- und Motorvarianten anbieten. Das kündigte der französische Autohersteller bei einer Präsentation des Kleinwagens in Palma de Mallorca an.

Zwar gibt es den 207 vom 6. Mai an zunächst nur als Drei- und Fünftürer mit zwei Benzinern mit 65 kW/88 PS und 80 kW/109 PS sowie einem gleich starken 1,6-Liter-Diesel mit Partikelfilter. Doch schon im Herbst sollen weitere Aggregate folgen.

So kommt im September als Basismodell ein 1,4-Liter mit 54 kW/73 PS. Außerdem übernimmt Peugeot nach Angaben von Deutschland-Chef Olivier Veyrier aus einer Kooperation mit BMW einen 1,6-Liter großen Benzindirekteinspritzer, den es zunächst als Turbo mit 110 kW/150 PS und später als Saugmotor mit 85 kW/115 PS geben wird. Auch ein weiterer Diesel ist angedacht, dessen Einführung Peugeot aber an die Verfügbarkeit des Partikelfilters knüpfen will. Dabei wird in Unternehmenskreisen über eine neue Version des 1,6-Liters spekuliert, die auf 66 kW/90 PS kommt und bald im größeren 307 eingesetzt wird.

Die Preise für den grundsätzlich mit vier Airbags und in den gehobenen Versionen auch mit ESP ausgerüsteten 207 beginnen zwar nach Angaben des Herstellers bei 11 650 Euro. Doch weil dieses Basismodell erst im September ausgeliefert wird, müssen Kunden zur Markteinführung mit einem höheren Einstiegspreis rechnen.

Wie bereits angekündigt, wird der Vorgänger 206 parallel zum neuen Modell weitergebaut. „Nicht umsonst war der Wagen im letzten Jahr zum fünften Mal in Folge das erfolgreichste Importauto in seiner Klasse“, rechtfertigt ein Peugeot-Sprecher diese auch bei den Wettbewerbern Fiat und Renault praktizierte Doppelstrategie. Allerdings werde es für den 206 zur Markteinführung des 207 eine Modellpflege geben, bei der das Angebot ausgedünnt und die Preise neu kalkuliert werden. Der Preisunterschied zwischen den beiden gleich stark motorisierten Einstiegsversionen beträgt laut Veyrier rund 1 000 Euro.

Vom Generationswechsel zunächst unbenommen bleiben der 206 CC und der 206 SW. Sowohl das Cabrio-Coupé als auch der Kombi würden vorerst auf der alten Basis weiter produziert und erst in der zweiten Hälfte 2007 umgestellt. Anders als beim Drei- und Fünftürer ist laut Peugeot aber keine Parallelproduktion von alten und neuen Modellen geplant.

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