28 Millionen Euro Investitionen in Produktionslinie
Audi R8 geht nächstes Jahr in Serie

Der neue Super-Sportwagen mit vier Ringen wird Audi R8 heißen. Vor zwei Jahren auf der IAA als Fahrzeugkonzeptstudie „Le Mans quattro“ vorgestellt, bringt Audi den Lamborghini-ähnlichen Renner in Neckarsulm 2006 in Serie. Die Markteinführung ist für das zweite Quartal 2007 geplant.

HB DÜSSELDORF. 28 Millionen Euro werden in die R8-Produktionslinie investiert. Die Audi Tochter quattro GmbH wird die Fertigung verantworten. Derzeit laufen Entwicklung und Versuchsaufbau bei der quattro GmbH und der technischen Entwicklung der Audi AG auf Hochtouren. 250 Mitarbeiter werden in der Produktion des R8 tätig sein.

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„Mit dem R8 wollen wir an die Erfolge im Motorsport anknüpfen und sie in die Serie übertragen. Das Modell steht für Sportlichkeit, so wie Audi sie versteht“, sagte Audi-Vorstandschef Martin Winterkorn.

Audi setzt beim R8 auf intelligenten Leichtbau, ebenfalls eine Kernkompetenz in Neckarsulm. Im dortigen Aluminium-Zentrum wurden Audi A2, A6 und A8 in Leichtbauweise entwickelt.

Audi orientiert sich mit dem neuen Zweisitzer stark an seiner italienischen Tochter Lamborghini. Das Sportcoupé erhielt den V10-Motor mit 390 PS des Kraftprotzes Gallardo und erinnert auch äußerlich an den italienischen Cousin.

Ein wenig langsamer als das Original ist er aber: Der Ingolstädter - der als Studie noch auf den Namen Le Mans hörte - bringt "nur" 290 km/h, der Italiener erreicht ganze 19 km/h mehr. Dafür soll der R9 unter 100 000 Euro kosten: kein Schnäppchen, aber immerhin günstiger als die Kollegen von Porsche und Ferrari.

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