800 Fahrzeuge betroffen
Ferrari ruft Autos wegen Airbag-Problemen zurück

Airbags des italienischen Sportwagenbauers Ferrari sind in 800 Fahrzeugen offenbar falsch eingebaut worden – und erhöhen das Verletzungsrisiko, statt den Fahrer zu schützen. Das Unternehmen ruft die Modelle jetzt zurück.
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WashingtonAuch der italienische Sportwagenbauer Ferrari ruft wegen möglicher Probleme mit den Airbags mehr als 800 Autos in die Werkstätten zurück. Von der Rückrufaktion in Nordamerika seien mehrere Modelle von 2015 betroffen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Freitag mit. Ferrari erklärte, möglicherweise seien die Airbags, die vom japanischen Hersteller Takata stammen, an der Fahrerseite „unsachgemäß montiert“. Bei einem Unfall könnten sie sich daher falsch öffnen und das Verletzungsrisiko erhöhen.

Wegen möglicherweise defekter Takata-Airbags sind in den USA bereits rund 34 Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen worden. Die Airbags können wegen eines Fehlers im Gasgenerator platzen und durch heiße Metallteile Fahrer und Beifahrer verletzen oder gar töten. Weltweit werden insgesamt acht Todesfälle und über hundert Verletzte mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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