Nach dem erfolgreichen Start des superkompakten R360 nimmt Tsuneji Matsuda, der Sohn des Mazda-Gründers, Verhandlungen mit NSU auf. Der Autohersteller aus Neckarsulm, der später mit Audi fusioniert, ist auf der Suche nach internationalen Kooperationspartnern für seinen "Wankelmotor". Der Ingenieur Felix Wankel konzipiert ihn aus der Idee heraus, einen Motor zu entwickeln, der ohne die vielen sich bewegenden Teile auskommt. Das Ergebnis war ein kompakter Kreiskolbenmotor, der im Vergleich zum Ottomotor viel Leistung aus wenig Hubraum schöpft und mit deutlich weniger Vibrationen sehr ruhig läuft. Mazda sieht Potenzial in dieser Entwicklung und schließt 1961 einen Lizenzvertrag zur Nutzung und Weiterentwicklung des Motors. Schon nach kurzer Zeit kann das Unternehmen einen eigenen Prototypen des Wankelmotors vorweisen ... Foto: Mazda Kei-Pickup des Jahrgangs 1963