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90 Jahre Mazda: Vom Korkersatz zum Wankelmut

Zwar feiert Mazda 2010 sein 90-jähriges Bestehen, doch erst seit 80 Jahren werden motorisierte Fahrzeuge hergestellt. Und die haben zunächst auch nur drei Räder. Ursprünglich startete das japanische Unternehmen als Korkersatz-Produzent. Heute steht Mazda vor allem bei den verbliebenen Fans des Wankelmotors hoch im Kurs. Der scheint dank Wasserstoff sogar eine technische Zukunft zu haben.

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Nach dem erfolgreichen Start des superkompakten R360 nimmt Tsuneji Matsuda, der Sohn des Mazda-Gründers, Verhandlungen mit NSU auf. Der Autohersteller aus Neckarsulm, der später mit Audi fusioniert, ist auf der Suche nach internationalen Kooperationspartnern für seinen "Wankelmotor". Der Ingenieur Felix Wankel konzipiert ihn aus der Idee heraus, einen Motor zu entwickeln, der ohne die vielen sich bewegenden Teile auskommt. Das Ergebnis war ein kompakter Kreiskolbenmotor, der im Vergleich zum Ottomotor viel Leistung aus wenig Hubraum schöpft und mit deutlich weniger Vibrationen sehr ruhig läuft. Mazda sieht Potenzial in dieser Entwicklung und schließt 1961 einen Lizenzvertrag zur Nutzung und Weiterentwicklung des Motors. Schon nach kurzer Zeit kann das Unternehmen einen eigenen Prototypen des Wankelmotors vorweisen ... Foto: Mazda Kei-Pickup des Jahrgangs 1963