Ab 40.000 Euro
Ford startet "Focus Electric"-Verkauf

Mit dem Focus Electric startet Ford nun den Verkauf seines ersten rein elektrisch angetriebenen Serien-Pkw in Europa. Mit voller Batterie schafft der Fünfsitzer maximal 162 Kilometer.
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KölnBei 39.990 Euro startet die Preisliste des Ford "Focus Electric". Den ersten rein elektrisch angetriebenen Serien-Pkw des Unternehmens in Europa baut Ford im saarländischen Saarlouis. Der Fünfsitzer ist mit einer Lithium-Ionen-Batterie bestückt, mobilisiert bis zu 107 kW/145 PS, erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h und beschleunigt in 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Drehmomentmaximum beträgt 250 Nm und steht, typisch E-Antrieb, vom Start weg zur Verfügung; die maximale Reichweite beziffert Ford mit 162 Kilometer.

Platz im Innenraum geht durch die Antriebstechnik nicht verloren, wohl aber Ladevolumen: Auf 237 Liter ist es geschrumpft. Auch auf der Waage schlagen die rund 300 Kilogramm schweren, je nach Außentemperatur kühl- oder beheizbaren Batterie-Blöcke deutlich zu Buche: Sie erhöhen das Gewicht des Wagens auf 1,7 Tonnen und reduzieren die erlaubte Zuladung auf 385 Kilogramm.

Schmetterlinge im Display

Aufladen lässt sich der 23-Kilowattstunden-Energiespeicher nicht nur an stationären Ladeboxen, sondern auch an häuslichen Steckdosen. Beim Bremsen während der Fahrt gewinnt der "Focus Electric" Energie zurück und führt damit dem Akku ebenfalls Energie zu (regeneratives Bremssystem). Dabei unterstützt eine „Brems-Coach“ genannte Technologie einen möglichst gleichmäßigen Bremsvorgang, damit mehr Energie in die Batterien zurückfließen kann, was sich positiv auf die Reichweite auswirken soll.


Je mehr überschüssige kinetische Energie zurückgewonnen wird, desto größer die Reichweite. Erkennbar wird das für den Fahrer auf einem Bildschirm im Cockpit, der sich nach und nach mit animierten Schmetterlingen füllt - und zwar für jeden durch Rekuperation oder effizientes Fahren neu hinzu gewonnenen Kilometer mit einem weiteren, blau schimmerndem und Flügel schlagendem Insekt.
Das Laden der Batterien über das mitgelieferte Kabel an einer Haushaltssteckdose (10 Ampere) dauert elf Stunden und verkürzt sich durch eine stationäre Ladebox (16 Ampere), die zu Hause installiert ist, auf etwa sechs bis sieben Stunden (16 Ampere). Sie wird beispielsweise vom Ford-Partner Schneider Electric installiert.

Alternativ ist auch das Laden über eine stationäre Ladebox mit ebenfalls 16 Ampere möglich, die öffentlich zugänglich ist (16 Ampere). Dazu ist ein spezielles Kabel nötig, das über den Ford-Partner für Elektrofahrzeuge erworben werden kann. Auch hier dauert der Ladevorgang sechs bis sieben Stunden. Bei einem 32 Ampere-Anschluss verringert sich die Ladezeitzeit auf drei bis vier Stunden.
Ford hat außerdem sichergestellt, dass jeder Kunde in Deutschland die Möglichkeit hat, den Focus Electric mit Öko-Strom zu betreiben. So bietet Ford über seine Partner Naturstrom und die in Köln ansässige Rhein-Energie deutschlandweit jedem Kunden die Lieferung von Strom an, der garantiert CO2-neutral erzeugt wurde.

Den Vertrieb des "Focus Electric" übernehmen in Deutschland zunächst rund 15 Ford-Partner, die vor allem große Städte und Ballungszentren wie zum Beispiel Berlin, Hamburg, Köln, München, Stuttgart bedienen. Bei der Vermarktung fährt das Unternehmen mehrgleisig.

Gewerbliche Kunden, die den in Europa ausschließlich mit der hochwertigen Titanium-Ausstattung erhältlichen Wagen nicht kaufen wollen, können ihn für monatlich 555 Euro leasen, und für Privatkunden wird es laut Firmenmitteilung "attraktive Finanzierungsmodelle" der Ford-Bank geben.

Serienmäßig sind unter anderem Sony-Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera und Ford Sync mit Notruf-Assistent sowie ein Türkantenschutz. Ford gewährt auf den Focus Electric (Fahrzeug und alle elektrischen Komponenten) fünf Jahre Garantie. Kunden müssen mit rund vier Wochen Lieferzeit für ihren Ford Focus Electric einrechnen. In Nordamerika ist der Ford Focus Electric bereits seit rund anderthalb Jahren lieferbar. Die Modelle für Europa werden im Ford-Werk Saarlouis gefertigt.

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  • Zur Arbeit oder einkaufen oder abends in Kino oder ähnliches, dazu benutze ich Rad oder öffentliche Verkehrsmittel. Ich brauche mein Auto eigentlich nur wenn ich am Wochenende mal auf Tour will, Freunde oder Bekannte besuchen möchte oder vergleichbare Dinge. Dann möchte ich extrem flexibel 300-800 km irgendwohin fahren, vor Ort ein Auto haben in das ich mein Zeug auch rein ablegen kann und auch wieder zurückfahren. Mit einer Reichweite von 160km und Ladevorgängen von bist zu 8 Stunden ist das ganze nicht möglich und irgendwie ziemlich sinnlos. Selbst "Schnellladevorhänge mit 30min die dann bei einer 800km Fahrt 5x auf der Hinfahrt, einmal vor Ort und 5x auf der Rückfahrt stattfinden sollen sind volkommen unpraktikabel und weltfremd.

  • Ach nee bei AUDI Chef Rupert Stadler, musste ja erst noch die Scheininnovation "Zylinderabschaltung" kommen. Bei Mercedes gibts jetzts "neuen Duft" im Auto.

    Anders bei Car to X, Wasserstoffauto und vollautonomen Fahren. Da lässt man sich lieber Zeit. wegen juristischer Probleme kann das ganze erst in 20 Jahren oder so stattfinden.

    Dann sind die Herren selber schön im Ruhestand und der Emir von Katar+Big Oil Exxon America haben bis dahin mit dem Ölpreis nochmal richtig abgsahnt.

  • Ich denke, dass man im Juni keine April-Scherze mehr machen soll.

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