Abo-Konzept für junge Fahrer
Der neue Toyota Aygo ist unverkäuflich

Toyota beschreitet beim Vertrieb seines neuen Kleinwagens Aygo in Schweden einen ungewöhnlichen Weg: Das neue Modell ist unverkäuflich. Zumindest fürs erste.

HB STOCKHOLM. Warum eigentlich einen Haufen Geld für ein Auto ausgeben? Zumal wenn man jung ist, vielleicht in einer Großstadt wohnt und eigentlich viel spannendere Sachen mit dem Geld anzufangen weiß. Genau das hat sich Toyota in Schweden überlegt und beschreitet beim Vertrieb seines neuen Kleinwagens Aygo (I go) einen überraschenden, neuen Weg: Toyota wird den in Tschechien zusammen mit Peugeot und Citroën entwickelten Wagen zunächst bis Mai 2006 ausschließlich vermieten. In der Toyota-Sprache heißt das ,abonnieren’: Ein Aygo-Abo bedeutet, dass der Interessent den Wagen für zwei Jahre mietet und dann einfach zurückgibt. „Wir glauben, dass die Aygo-Zielgruppe, junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren unser Konzept annehmen wird“, sagte Kjell Andersson, Toyotas Vertriebschef in Schweden dem Handelsblatt.

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Das ungewöhnliche Konzept: Der Aygo-Interessent zahlt 1 800 Kronen (190,50 Euro) im Monat und erhält dafür den Wagen inklusive Versicherung, Service und eventuellen Reparaturen. Die Steuern müssen selbst übernommen werden. Neben der Hinterlegung von knapp 530 Euro, die nach Vertragsende zurückerstattet werden, zahlt der Aygo-Abonnement nur das Benzin selbst. Und da der Kleinwagen mit einem Verbrauch von unter fünf Litern zu den eher sparsamen Gefährten zählt, fällt dieser Posten selbst angesichts der hohen Benzinpreise nicht allzu sehr ins Gewicht.

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