Absatz bleibt schwach Autokäufer, verzweifelt gesucht

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Importeure nicht unzufrieden

Nach den aktuellen Zahlen des Flensburger Kraftfahrtbundesamt können einige Hersteller aber auch gegen den Markttrend zulegen: Als einzige deutsche Marke legten die Zulassungszahlen von Porsche um drei Prozent zu. Bei den Importmarken verzeichneten Jaguar (plus 35 Prozent), Seat (plus 30,4 Prozent) und Land Rover (plus 21,1 Prozent) gar zweistellige Zuwachsraten. Auf Seiten der Importeure wies Skoda mit 5,1 Prozent erneut den stärksten Anteil aus.

Insgesamt bleibt der Ausblick aber düster: Schon 2012 war mit zwölf Millionen verkauften Fahrzeugen das schlechteste Autojahr seit 1995. Für 2013 rechnen Experten in Westeuropa mit dem sechsten Rückgang in Folge. Die dauerhaft niedrigen Neuzulassungen machen vor allem Massenherstellern wie Peugeot, Fiat und Opel zu schaffen, während Premiumautobauer wie BMW, Audi und Daimler mit seiner Pkw-Tochter Mercedes-Benz die Schwäche auf dem Heimatkontinent durch Exporte nach Nordamerika und China wettmachen. Am Nachmittag werden die Absatzzahlen aus den USA erwartet. Dort dürfte sich der Aufwärtstrend vergangener Monate fortgesetzt haben.

Wie zeitgleich zum Herstellerverband VDA der Importeursverband VDIK mittteilt, ist dessen Marktanteil mit 35,5 Prozent annähernd auf Vorjahresniveau geblieben. Im Juni 2013 wurde mit 283.000 Neuzulassungen ein Minus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat bei den reinen Importmarken verzeichnet.

Als Trend macht der VDIK eine echte Diesel-Schwäche aus: Die Neuzulassungen von Pkw mit Dieselmotor haben im ersten Halbjahr 2013 deutlicher als der Marktdurchschnitt nachgegeben, heißt es. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum belief sich der Rückgang auf neun Prozent, das entspricht gut 710.000 Fahrzeugen. Ihr Anteil an den Gesamtzulassungen sinkt damit auf 47 Prozent. Die Flottenzulassungen haben sich in etwa analog zu den Fahrzeugen mit Dieselmotor entwickelt.

Bei den Importmarken trotzten Kleinstwagen (plus 0,2 Prozent), SUV (plus 3,6 Prozent) und Wohnmobile (plus 2,9 Prozent) dem insgesamt rückläufigen Markt. In diesen Segmenten fällt der Privatkundenanteil überdurchschnittlich hoch aus. Die internationalen Kraftfahrzeughersteller sind hier besonders erfolgreich, ihr Marktanteil beläuft sich jeweils auf über 60 Prozent.

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37 Kommentare zu "Absatz bleibt schwach: Autokäufer, verzweifelt gesucht"

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  • Wer soll sich bei den Preisen noch ein neues Auto mit einer einigermaßen guten Ausstattung leisten ?

  • Wieder einmal "Nur Heiße Luft" Die "Absatsflaute ist politisch gewollt. Sie wurde durch die Abwrackprämie. Alte Autos in Schrott neue auf die Straße. Alles klar.

  • Schön, wenn es so wäre, ist es leider aber nicht!

  • Lol :-)

    Meine Frau hat vor 3 Jahren einen gebrauchten Nissan Almera Benziner Baujahr 1999 für €2000,- gekauft. Der Wertverlust in 3 Jahren war minimal. Das Auto fährt problemlos, bisher keine Reparaturen. Nur minimaler Rost nach 14 Jahren. Verbrauch ca. 6,5 Liter pro 100km. Jeden Tag steckt ein Kärtchen dran "kaufe Auto für Export"...

  • "bis die Nachfrage wieder anspringt"

    Wird da subtil versucht einzureden, dass 1,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge keine Nachfrage sein soll?

    Die armen Hungerleider in der Automobilindustrie! Ach Gott, gib, dass Europa wieder zu einem Wachstumsmarkt werde, statt ein Konsolidierungsmarkt zu sein seit 30 Jahren...

    Oder anders ausgedrückt, einen "iPhone"-Hersteller sucht man in der Automobilindustrie vergebens!

    Unterstellt mir da jemand jetzt Häme?


  • Völlig korrekt. Auf den Punkt getroffen.

  • Wer das Mäulchen aufsperren muß, einfach mal Ahnung haben.

    Auf was für eine Quelle bauen Sie denn Ihre Überzeugung, daß mit der AfD alles viel schlimmer würde? Oder finden Sie es toll, was die Etablierten so fabrizieren?

    (Ironiemodus an)
    Wenn ja, dann KAUFEN SIE - es ist doch alles OPTIMAL mit denen. Gehen SIE mit guten Beispiel voran und kaufen Sie am besten als Ausgleich für die armen Geistesgestörten, die mehr Demokratie wollen und AfD wählen, gleich 3 Autos. WIE JETZT - das können Sie nicht? Unter der CDU ist doch alles prächtig, wie kann das denn sein, daß SIE sich das nicht leisten können.
    (Ironiemodus aus)

  • Die Hersteller begreifen es einfach nicht: Ich will keine überteuerte Kiste mit allem möglichen elektronischen Schnickschnack drin, aus der ich kaum raussehe, die teuer wird, wen auch nur das Kleinste zu reparieren ist, die auf Monsterreifen daherkommt (auch die teuer) und die zu allem Überfluß immer wie ein angreifender Tigerhai aussieht. Es mag Leute geben, die das wollen, aber die sollen das bitte auch bezahlen. Ganz offenbar KÖNNEN das aber immer weniger Leute und deshalb stagniert der Absatz. Meine Konsequenz? Ein schönes, richtig altes Auto fahren, das KEINEN Wertverlust mehr hat (sondern eher noch zulegt) und für den Winter ein klitzekleines Verbrauchsauto für 500 Euro. Aber Neuwagen? Nie mehr wieder - nur schlechte Erfahrungen gemacht.

  • Die armen Beamten, mir kommen gleich die Tränen... Nicht erwähnt wurde nämlich von Ihnen die faktische Unkündbarkeit des Beamtenverhältnisses (wo gibts das bitte in der freien Wirtschaft?), die Beihilfe + Privatversicherung für die Gesundheitsversorgung, die exorbitanten Pensionen usw. Also: M.E. gehört das Beamtentum - bis auf wenige Ausnahmen - ABGESCHAFFT! Diese Privilegien sind durch NICHTS mehr gerechtfertigt.

  • Es sind nicht nur die Polizeibeamten die mäßig verdienen. Alle Beamten im mittleren Dienst haben ein eher mäßiges Einkommen. Das wird selbst bei Einbeziehung der Pension nicht besser. Gerade im Bereich Finanzbeamte hält sich der Verdienst auch in Grenzen.
    Bedingt duch die hemmungslose Privatisierung des Tafelsilbers unseres Landes haben sich die Gewinne der Reichen im Lande stark erhöht, für die Bürger blieben bedingt durch dann fehlende komumnale und staatliche Einnahmen nur die erhöhten Ausgaben übrig. Dies drückt auf die Einkommen.
    Haben die Komunen aus den Gewinnen der Komunalunternehmen früher Freibäder, Theater, Nahverkehrsmittel usw. quersubventiniert, gehen diese Gewinne heute in die Taschen der reichen Eigner, die ehem. subventionierten Einrichtungen müssen von den Bürgern bezahlt werden. Dies senkt nochmals die Einkommen.

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