Absatzschwäche
Toyota sieht US-Markt auch 2007 etwas schwächer

Toyota erwartet 2007 das zweite Jahr in Folge einen schwächeren US-Automarkt. Im kommenden Jahr sei dann mit einer Erholung zu rechnen, sagte der für den Absatz zuständige Vizepräsident der US-Sparte des weltgrößten Autoherstellers, Jim Lentz, am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in Traverse City in Michigan.

HB TRAVERSE CITY. Dieses Jahr rechne der japanische Konzern mit einem um zwei Prozent geringeren US-Absatz von branchenweit 16,3 Millionen Fahrzeugen. „Das ist etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber immer noch ein anständiges Jahr“, sagte Lentz. Ab 2008 sei wieder mit einem steten Wachstum bis in das nächste Jahrzehnt hinein zu rechnen. Toyota gehe dann von einem jährlichen Plus von 100.000 Autos aus. Noch vor 2020 sollte die Marke von 18 Millionen erreicht werden.

Einen eindeutigen Grund für die derzeitige Marktschwäche in den USA ist Lentz zufolge nur schwer zu benennen. Es sei nicht klar, ob dies mit den höheren Benzinpreisen, der Immobilien- und Kredit-Krise, sinkende Verkäufen für Geschäftsflotten oder den Rabatten und anderen Kaufanreizen für Privatkunden liege. Die beiden US-Konkurrenten General Motors und Ford hatten kürzlich ihre anfangs optimistischeren Prognosen für das laufende Jahr nach einem im Frühjahr einsetzenden Absatzrückgang revidiert. So geht Ford nun von einem US-Branchenabsatz von 16,5 bis 16,8 Millionen Fahrzeugen aus und machte am Dienstag auch die Krise am US-Hypothekenmarkt dafür verantwortlich.

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