Abstand am wichtigsten
Gefährliches Motorradfahren in der Gruppe

HB WIEN. Fehler beim Motorradfahren in der Gruppe können fatale Folgen haben. Falsches Verhalten in der Gruppe kann eine Kettenreaktion von Stürzen auslösen, warnt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAmtc) in Wien.

Ausreichend Abstand lautet deshalb die Sicherheitsregel Nummer eins. Außerdem sollten Biker immer versetzt fahren, damit der hintere Fahrer einen freien Blick auf Fahrbahn und Gefahrenquellen hat. Denn auch in der Gruppe sollte so gefahren werden, als ob man alleine unterwegs ist.

Grundsätzlich sollten sich nur gleichstarke Fahrer zu einer Gruppe zusammenschließen - sowohl in Bezug auf ihr Fahrkönnen als auch auf die Motorleistung ihrer Maschinen. Die optimale Gruppengröße liegt laut ÖAmtc bei maximal fünf Bikern. Größere Gruppen sollten unterteilt werden. Die Fahrtroute sollte nicht nur aus diesem Grund genau abgesprochen werden. Jeder Fahrer sollte genau wissen, wohin die Tour geht und wann Pausen geplant sind. Falls ein Motorradfahrer außer der Reihe eine Pause braucht, sollten Notstopp-Zeichen verabredet werden.

Wem es zu schnell geht, sollte seinen Mut zusammen nehmen und das auch einer Gruppe von „harten“ Bikern anmelden. Am besten ist es aber ohnehin, wenn der Fahrer mit der kleinsten PS-Zahl die Pole-Position bekommt und vorneweg fährt, rät der ÖAmtc. Unüberlegte Überholmanöver seien tabu.

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