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ACE warnt: Autobahnbaustelle als Unfallrisiko

Vor Beginn der Hauptreisezeit hat der Auto Club Europa (ACE) auf die besonderen Unfallgefahren an Autobahnbaustellen aufmerksam gemacht. Das teilte der ACE am Mittwoch in Münster mit.

dpa/gms MüNSTER. Vor Beginn der Hauptreisezeit hat der Auto Club Europa (ACE) auf die besonderen Unfallgefahren an Autobahnbaustellen aufmerksam gemacht. Das teilte der ACE am Mittwoch in Münster mit.

Auf Streckenabschnitten, an denen die Fahrbahn erneuert wird, ereigneten sich in Deutschland jährlich rund 1 600 Kollisionen mit mehr als 1 000 Verletzten und Getöteten. Bei jedem zweiten Unfall sei überhöhtes Tempo als Ursache mit im Spiel. Der Club rief Autofahrer dazu auf, Geschwindigkeitsbegrenzungen im Baustellenbereich strikt zu beachten und mehr Rücksicht zu nehmen.

Häufig verringerten Autofahrer den Angaben zufolge vor Baustellen viel zu spät ihr Tempo und bremsten beim Einfahren in den Baustellenbereich zudem zu scharf. Das führe zu einem zu geringen Sicherheitsabstand und in der Folge zu zum Teil schweren Auffahrunfällen. Mit rechtzeitig angepasster Geschwindigkeit könnte die Sicherheit im Straßenverkehr dagegen verbessert werden.

Als weitere Unfallursachen nennt der ACE riskante Fahrweise und Ablenkung der Fahrer durch das Baustellengeschehen. Der Club empfiehlt, beim Passieren von Autobahnbaustellen auf gefährliches Überholen - das oft nicht einmal einen Zeitgewinn bringt - zu verzichten. Um sich ganz auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren, sollte in diesen Abschnitten außerdem nicht telefoniert werden.

Laut ACE müssen Autofahrer zur Urlaubszeit auf den Autobahnen in Deutschland zum Teil mit massiven Behinderungen durch Staus rechnen. Bis Ende Sommer 2006 werde an 195 Stellen „gebuddelt“. Die Autobahnabschnitte, an denen zur Reisezeit die Fahrbahn erneuert wird, summierten sich insgesamt auf eine Strecke von 750 Kilometern.

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