Achtung, Kampagne!
Der ADAC möchte stärker auffallen

Was hat ein chromglänzender Cowboy auf einem chromglänzenden Ferrari-Pferd mit Fahrsicherheitstraining zu tun? Er macht dafür Werbung. Genauso wie ein Dompteur aus Edelmetall, durch dessen Ring brav eine Jaguar-Kühlerfigur springt, und ein Torero, der den Stier aus dem Logo von Lamborghini zu bändigen versucht.

bef DÜSSELDORF. Diese drei tierischen Markenzeichen von Edel-Autobauern hat die Agentur Scholz & Friends ausgewählt und verändert, um für Europas größtes Fahrsicherheitszentrum des ADAC zu werben. Dem Automobilclub und der Agentur geht es ums Auffallen: Die edle Gestaltung der Anzeigen und die knalligen Farben garantieren dies.

Die Botschaft allerdings kommt nur schwer rüber: Das Ferrari-Pferd mag wegen des roten Hintergrunds noch zu erkennen sein. Doch wer verbindet gedanklich den winkenden - Verzeihung - bändigenden Werbe-Cowboy mit einem Alltagsfahrer, der seinen Wagen im Griff hat?

Der Witz muss, wie bei den anderen Motiven auch, erklärt werden, er setzt Wissen voraus. Sportwagenfahrer dürften dies haben. Die aber sind gar nicht die Hauptkundschaft des Fahrsicherheitszentrums, wie der ADAC freimütig einräumt.

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