ADAC: In Nachbarländer sind Benzinpreise kaum gestiegen
Die Zahl der Tanktouristen dürfte steigen

In einigen Nachbarländern sind die Benzinpreise nach Beobachtung des ADAC bei weitem nicht so stark gestiegen wie in Deutschland.

HB MÜNCHEN. In Österreich zum Beispiel habe der Benzinpreis in den vergangenen Tagen in etwa stagniert, sagte ADAC-Experte Jürgen Albrecht am Donnerstag in München. „Auch dies zeigt, dass die jüngsten Preisanhebungen nicht gerechtfertigt sind.“ Der eigentlich unerwünschte Trend zum Tanktourismus werde sich verstärken, wenn die Schere weiter auseinander gehe.

Der 31. August war nach Beobachtung des ADAC mit Durchschnittspreisen von 1,33 Euro je Liter Super und 1,137 Euro für Diesel der bisher teuerste Tanktag in Deutschland. „Nie zuvor mussten die Autofahrer für Sprit mehr bezahlen.“ Auch im Monatsdurchschnitt habe es mit 1,285 Euro je Liter Super und 1,113 Euro für Diesel neue Höchstwerte gegeben. Es zeige sich aber auch, dass nicht alle Tankstellen den jüngsten drastischen Erhöhungen einiger Marken gefolgt seien.

Der ADAC bekräftigte, dass es keine Grundlage für die jüngsten Anhebungen gebe. Entscheidend für den deutschen Markt seien die Brent-Ölpreise, die in den vergangenen Tagen kaum gestiegen seien. Der ADAC rechnet eher mit einem Abbröckeln der Preise. Daher könne es unter Umständen sinnvoll sein, den Tank nicht komplett aufzufüllen.

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