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ADAC-Vergleich: Mehr Sicherheit durch intelligente Scheinwerfer

Moderne Pkw-Scheinwerfer können zu intelligenten Lichtsystemen aufgerüstet werden, die das Fahren bei Dunkelheit sicherer machen, wie ein Vergleichstest belegen soll. Sieben Systeme bekamen die Gesamtnote „gut“.

von Manuel Pollak Quelle: MID
Acht intelligente Lichtsysteme, die das Fahren bei Dunkelheit sicherer machen sollen, hat der ADAC unter die Lupe genommen. Quelle: MID
Acht intelligente Lichtsysteme, die das Fahren bei Dunkelheit sicherer machen sollen, hat der ADAC unter die Lupe genommen. Quelle: MID

MünchenModerne Pkw-Scheinwerfer können zu intelligenten Lichtsystemen aufgerüstet werden, die das Fahren bei Dunkelheit sicherer machen, wie ein Vergleichstest des ADAC belegen soll. Derzeit seien solche Sicherheitssysteme noch nicht Teil der Serienausstattung, denn sie würden als Zusatzausstattung noch zwischen rund 1.400 Euro und 2.500 Euro kosten.

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Acht Automobilhersteller versprechen durch das intelligente Fahrlicht eine bessere Ausleuchtung in Kurven, ein größeres Sichtfeld und die Anpassung der Helligkeit an die jeweilige Verkehrssituation, so dass keine Blendung des Gegenverkehrs stattfindet.

Verkehrssicherheit

Sieben Systeme bekamen die Gesamtnote „gut“, wobei der VW Golf VII die Wertung anführt. Der BMW 1er hat zwar eine hervorragende Kurvenausleuchtung, schaffte es aber wegen des wenig feinfühligen Fernlichtassistenten nur auf Rang zwei. Der Audi A3 blendet seine Scheinwerfer hervorragend ab und folgt in der Wertung gleich der Mercedes A-Klasse, die bei der Kurvenausleuchtung brilliert. Dahinter rangieren der Opel Astra und der Renault Mégane.

Der Volvo V40 hat neben den Xenon-Scheinwerfern nur normales Kurvenlicht an Bord und belegt damit Platz sieben. Beim Schlusslicht Ford Focus bemängeln die Tester ein weniger homogenes Licht sowie fehlendes Kurvenlicht, was aber immer noch zu einem „befriedigend“ gereicht hat.

 

Quelle: MID
  • 22.12.2012, 17:27 UhrLichtkegelnInKurvenBeiCitroen

    Na ja, halbwegs verständlich, aber holpriger in den Jahren. Wer in seinem Leben schon mal in den Genuß eines ID oder DS von André Citroen kam, der weiß, was hier propagiert, kann so neu wiederum auch nicht sein. Gut, seinerzeit gab es andere Birnen und in La France war die Farbe Gelb ein Zustand in frz. Autos und auf den Straßen erst recht. Langsam aber sicher sind sie gänzlich verschwunden, die Lampen.

    Natürlich haben die Birnen auch andere Fassungen. Und wer heute selbst Hand anlegen möchte, eine Birne auszuwechseln, der weiß wie Technik fortgeschritten; denn ein Normalo, handwerklich weniger begabt, hat da nur den einen Vorteil. Ab in die Garage.

  • 22.12.2012, 10:47 UhrJoJo

    Sind denn die sogenannten intelligenten Lichtsysteme wirklich geeignet, in allen Fahrsituationen adäquat zu reagieren? Es wird damit geworben, dass Fußgänger früher zu erkennen sind, wenn das System den Lichtkegel, keinen Gegenverkehr erkennend, lediglich an ein vorausfahrendes KFZ anpasst, rechts und links davon aber weit- und hochstreichend die Gegenfahrbahn und seitlichen Verkehrsraum ausleuchtet. Dassdann aber die Fußgänger geblendet werden, wird in Kauf genommen.
    Was ist mit Radfahrern, die auf der Gegenfahrbahn, oder auch auf linksseitige Radwege gezwungen, entgegenkommend zwar auch sehr schön, sehr früh gesehen werden können - um den Preis, dass sie geblendet und zur Vollbremsung gezwungen werden. Auf den linksseitigen Radwegen ist das heute schon mit dem asymmetrischen Abblendlicht problematisch, mit den "intelligenten" Lichtsystemen wird es noch schlimmer.
    JoJo

  • 22.12.2012, 10:02 UhrGuzzi_Cali2

    Die Plastik(!)abdeckungen der ursprünglich brutal hellen Xenons meines W210 selig wurden durch Salzeinwirkung sowas von blind, daß ich mich gewundert habe, daß der TÜV die durchgehen ließ. Die meinten aber, solange die beiden Leuchten in etwa gleich hell wären, wäre das okay. Nachdem diese Rostgurke dann abgestoßen war und ein 30 Jahre alter W123 ins Haus kam, waren dessen GLAS-Leuchten (obwohl nur mit normalen H4 Birnen bestückt) deutlich brillanter als das müde gewordene Xenon des W210. Mal ganz abgesehen davon, daß man ein halbes Vermögen los ist, wenn einem die Xenons mal kaputtgehen.

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