Alles beim Alten
Das schnelle Geld mit dem Auto

Zu Beginn des Jahres wurde die Vorsteuerabzugsbeschränkung für Firmenwagen ersatzlos gestrichen. Kein Grund für vorschnellen Jubel, unterliegt doch die private Nutzung betrieblicher Fahrzeuge wie ehedem wieder der Umsatzsteuer.

DÜSSELDORF. Mit dem Wegfall der Vorsteuerabzugsbeschränkung im Umsatzsteuergesetz (UStG) gehört der heftig gescholtene Alleingang des deutschen Gesetzgebers der Vergangenheit an, wonach für Firmenwagen lediglich die Hälfte der in Rechnung gestellten Vorsteuern abgezogen werden durfte. Ausnahmen galten nur für Fahrzeuge, die nahezu ausschließlich - das heißt zu mindestens 95 Prozent - für das Unternehmen genutzt wurden.

Nichtsdestotrotz dürften nicht wenige Unternehmer der zum 1. April 1999 eingeführten Restriktion hinterher trauern, bot sie doch zumindest denjenigen handfeste finanzielle Vorteile, die ihre Firmenfahrzeuge überwiegend privat nutzten. Denn mit der Einführung der Vorsteuerabzugsbeschränkung entfiel die Umsatzbesteuerung der privaten Fahrzeugnutzung als so genannter Eigenverbrauch.

Obschon die angezweifelte Rechtmäßigkeit der Vorsteuerabzugsbeschränkung vom Europäischen Gerichtshof zwischenzeitlich weitestgehend bestätigt wurde, ist es Unternehmen ab dem 1. Januar 2004 wieder erlaubt, die gesamten in Rechnung gestellten Vorsteuern für gemischt genutzte Firmenfahrzeuge von ihrer Umsatzsteuer abzuziehen.

Voraussetzung dafür bleibt aber nach wie vor, dass das Fahrzeug zu mindestens zehn Prozent für das Unternehmen genutzt wird. Wenn diese Mindestnutzung nicht erreicht wird, darf das Fahrzeug nicht dem Unternehmen zugeordnet werden. Der entsprechende Nachweis gegenüber dem Finanzamt kann in der betrieblichen Praxis erhebliche Probleme bereiten.

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