Allgemeine Helmpflicht besteht derzeit nicht
Bei Quads fährt das Risiko mit

Immer öfter knattern sie auf den Straßen: Quads, vierrädrige motorradähnliche Gefährte, die mit ihren großen Geländereifen ein wenig an Mondfahrzeuge erinnern. Doch birgt das neue Fahrerlebnis auch seine Tücken.

dpa NÜRNBERG. Quad-begeisterte schwärmen von einem „Easy-Rider-Gefühl“, ohne Helm und mit wehenden Haaren durch die Landschaft brausen zu können. Doch erst jüngst erst driftete in Nürnberg ein Quadfahrer ohne Helm nach rechts von der Fahrbahn ab und knallte auf eine geparktes Auto. Das Ergebnis der Spritztour: Schwere Verletzungen am Kopf und ein Sachschaden von über 3 000 Euro.

Im August ereilte einen Vater und seine Tochter aus Baden- Württemberg ein ähnliches Schicksal: Sie liehen sich in Gunzenhausen eines der Freizeitmobile aus und fuhren ohne Kopfschutz los. Nachdem der 45-Jährige die Kontrolle über das Freizeitfahrzeug verlor, prallten sie gegen einen Maschendrahtzaun und überschlugen sich. Der geplante Urlaubstag im Fränkischen Seenland endete mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Doch bringen die Quadfahrer nicht nur sich selbst in Gefahr. Auch Verkehrsteilnehmer in Städten sind zusehends gefährdet: Die Polizei berichtet von riskanten Überholmanövern, da die Spaßmobile fast eine ganze Spur in Anspruch nehmen und oft nicht schneller als 45 bis 50 Stundenkilometer fahren. „Es wird gefährlich, wenn der Verkehrsfluss behindert wird“, berichtet die Polizei. Oft bilden sich lange Schlangen, es wird gehupt und knapp überholt. Statistiken über Unfälle speziell mit Quads gibt es aber noch nicht.

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