Alternative Antriebe sind von der Serienreife noch weit entfernt
Elektromobile stecken in der Sackgasse

Fossile Energievorräte sind begrenzt, Hersteller suchen daher händeringend nach alternativen Lösungen. Offensichtlich sind sie dabei schon vorangekommen - das ist zumindest ein Fazit des Technologieforums „Challenge Bibendum“ in Schanghai in China.

dpa/gms SCHANGHAI. Fast 150 Fahrzeuge mit neuartigen Antrieben haben bei der Veranstaltung den „automobilen Alltagstest“ bestanden. Doch bei den Herstellern heißt es einstimmig, an Produktionen großer Serien sei wegen hoher Kosten und fehlender Infrastruktur noch nicht zu denken.

Ziel ist die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle. Alle großen Hersteller außer BMW arbeiten darauf hin, künftig mit der „kalten Verbrennung“ von Wasser- und Sauerstoff an Bord des Fahrzeugs den Strom für einen Elektromotor zu erzeugen. BMW will das Gas lieber direkt verbrennen und hat dafür auch schon Prototypen vorgestellt.

„Wasserstoff ist praktisch unbegrenzt verfügbar, und wenn man ihn etwa mit Wind- oder Sonnenenergie herstellt, gibt es als einziges Abfallprodukt klares Wasser“, so Andreas Truckenbrodt, Projektleiter bei Mercedes. Obwohl sich die Technik bei Tests schon bewährt hat, sieht Truckenbrodt die Serienfertigung in weiter Ferne: „Frühestens ab 2010 oder 2012 wird es kommerzielle Angebote für Flotten geben.“

Derzeit setzt die Industrie vermehrt auf den Hybrid-Antrieb. Dabei soll ein Elektromotor die Kraft des Verbrennungsaggregats erhöhen und den Verbrauch senken. Honda und Toyota haben bereits die zweite Generation ihrer Hybriden auf dem Markt, Mercedes hat vor einem Jahr die Studie F 500 Mind vorgestellt. In Schanghai enthüllte VW nun den Golf ECO.Power. Er kommt auf 91 kW/124 PS und verbraucht laut Forschungsdirektor Matthias Rabe nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer.

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