Antriebssysteme
ZF und Conti arbeiten bei Hybrid-Technik zusammen

Die beiden deutschen Autozulieferer ZF Friedrichshafen und Continental wollen gemeinsam Hybridantriebe für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge entwickeln und diese ab 2007 den Autoherstellern anbieten.

HB STUTTGART. Die Unternehmen teilten am Dienstag mit, die Kooperation umfasse die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb der Hybrid-Technik. Bei den Automobilherstellern könnte dadurch die Serienproduktion im Jahr 2007 anlaufen.

Das Konsortium von ZF und Continental sei in der Lage, komplette Antriebssysteme einschließlich Bremsen und Nebenaggregaten herzustellen. Durch die Bündelung könnten Hybridantriebe angeboten werden, bei denen der elektrische Antrieb und das Getriebe eine Einheit bildeten. Diese so genannten Voll-Hybride könne keiner der beiden Zulieferer allein produzieren.

Hybridantriebe kombinieren einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb. Der Hybrid-Antrieb setzt auf Rückgewinnung der Bremsenergie. Beim Abbremsen der Fahrzeuge schaltet der Verbrennungsmotor ab und aus dem Schub wird Strom erzeugt, der in einer Batterie gespeichert und von einem Elektromotor bei langsamer Fahrt genutzt werden kann.

Bei der wegen der Verbrauchs- und Schadstoffsenkung vielversprechenden Antriebstechnik gilt der japanische Fahrzeughersteller Toyota als weltweit führend.

ZF und Continental sind in Deutschland nach Bosch die Nummer Zwei und Drei im Markt der Automobilzulieferer.

Weltmarktführer Bosch will ebenfalls bis zum Jahr 2007 serienreife Hybridantriebe entwickeln. Bosch kooperiert dabei mit einem europäischen Fahrzeughersteller, wollte den Kooperationspartner bisher aber nicht preisgeben.

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