Aral setzt zunehmend auf Getränke und Snacks: Sparzwang: Autofahrern sind Markennamen egal

Aral setzt zunehmend auf Getränke und Snacks
Sparzwang: Autofahrern sind Markennamen egal

Der Höhenflug der Kraftstoffpreise treibt immer mehr Autofahrer an die Zapfsäulen von Billig-Tankstellen. Verlierer des verschärften Wettbewerbs sind die großen Markengesellschaften.

HB DÜSSELDORF. Auch die Bochumer Aral AG habe als Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft im vergangenen Jahr einen Verlust ihres Marktanteils um rund einen Prozentpunkt auf 23 Prozent hinnehmen müssen, berichtete der Aral-Vorstandsvorsitzende Walter Clements am Mittwochabend in Düsseldorf.

Neben einem Ausweichen auf preisgünstigere Tankstellen gebe es auch zunehmenden Tanktourismus in Nachbarländer mit niedrigeren Kraftstoffpreisen, sagte Clements. Auf dem deutschen Tankstellenmarkt habe der verschärfte Wettbewerb im vergangenen Jahr eine sich immer schneller drehende Preisspirale mit Erhöhungen und Senkungen ausgelöst. An manchen Stationen habe es bis zu zwei Preissenkungen pro Tag gegeben. Preissenkungen an 210 Tagen hätten Preiserhöhungen an 90 Tagen gegenübergestanden.

„Das ist ein neuer Auf- und Ab-Rekord in der deutschen Tankstellengeschichte“. Im Vergleich zu 1999 habe sich damit die Anzahl der Preiserhöhungen mehr als verdoppelt. Erhöhungen und Senkungen hätten sich dabei wie schon im Jahr zuvor in etwa die Waage gehalten, sagte der Aral-Chef.

Die historischen Höchststände bei den Kraftstoffpreisen seien vor allem durch eine stärkere Nachfrage nach Benzin aus den USA verursacht worden. Dadurch seien die Preise am Rotterdamer Markt drastisch gestiegen. Aral habe jedoch trotz des verschärften Wettbewerbs auch im vergangenen Jahr im Tankstellengeschäft ein positives Ergebnis erzielt, das jedoch unter dem Niveau des Vorjahres gelegen habe.

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