Arbeitskreis „Tune it! Safe!“
Initiative will unseriöse Auto-Tuner ausbremsen

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) und zahlreiche Automobilorganisationen haben am Dienstag in Essen eine Initiative gegen unseriöses Tuning gestartet.

HB ESSEN. „In den vergangenen Jahren ist eine Zunahme von unseriösen Tuningangeboten zu beobachten“, sagte Stolpe. „Falsche Anbieter nutzen vor allem die Begeisterung des jungen Publikums für das Tuning aus und bieten billige, leider auch illegale Tuningprodukte an, die zudem noch von schlechter Qualität sind.“

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Häufig hätten Produkte wie Spoilerteile, Fahrwerke, Schalldämpfer oder Zusatzscheinwerfer keine oder gefälschte Gutachten und entsprächen nicht den gesetzlichen Anforderungen. Dagegen gehe der Arbeitskreis „Tune it! Safe!“.

„4,4 Milliarden Euro lassen sich Autofans die Individualisierung ihres Fahrzeuges jährlich kosten - gegen den allgemeinen Wirtschaftstrend mit steigender Tendenz“, berichtete die Initiative rund vier Wochen vor dem Beginn der Leitmesse für Autotuning „Essen Motor Show (25.11. bis 4.12.).

Sicherheitsrisiken durch Plagiate wollen jetzt Wirtschaft, Politik, Verbände und Behörden gemeinsam mit einer bundesweiten Kampagne unter anderem mit Anzeigen, Plakaten, Onlineauftritten und Öffentlichkeitsarbeit begegnen.

Autofahrer mit nicht genehmigten Teilen am Wagen riskierten nicht nur den Verlust der Zulassung und des Versicherungsschutzes, sagte Stolpe. Sie gefährdeten zudem sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

Link:
»www.tune-it-safe.de

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