Aston Martin
Der DB9 wird leichter und stärker

Gentlemen start your engines: Der auf die Überholspur gewechselte britische Sportautohersteller Aston Martin hat jetzt seinen neuen DB9 präsentiert. Gleichzeitig wird die Produktion des Typs Virage eingestellt.
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Gaydon/WarwickshireGentlemen start your engines: Der auf die Überholspur gewechselte britische Sportautohersteller Aston Martin hat jetzt seinen neuen DB9 präsentiert. Gleichzeitig wird die Produktion des Typs Virage eingestellt. Der seit 2003 gebaute DB9 hat sich zum Kernstück der Marke entwickelt und ist ohne überraschende Änderungen an seinem optischen Auftritt in etlichen Details überarbeitet worden. Ziele waren verbesserter Fußgängerschutz bei einem Unfall, mehr Leistung, Gewichtseinsparungen und noch mehr Luxus in Ausstattung und Fahrgefühl. Die Auslieferung des neuen DB9 beginnt auf dem deutschen Markt im Oktober 2012 zu Basispreisen von 174.994 Euro für das Coupé und 189.995 Euro für den Volante (Cabriolet).

Im Wortsinn tiefgreifende Modifikationen hat der gesamte Vorderbau des Sportwagens über sich ergehen lassen müssen. Denn die jüngsten europäischen Vorschriften zum Fußgängerschutz haben zu zahlreichen Änderungen am Fahrzeugchassis geführt. Der nicht gerade kleinlich dimensionierte Motor ist für größere Verformungszonen tiefer positioniert worden, die gesamte Motorhaube und die vorderen Prallflächen ist neu konstruiert worden; und selbst um die Einfassung des Aluminium-Kühlergrills haben sich die Ingenieure gekümmert.

Hinter dem Grill liegt der prall gefüllte Maschinenraum, in dem der 6-Liter-V12 der neuen AM-11-Generation buchstäblich den Ton angibt. Das mit 48 Ventilen und 2mal2 oben liegenden Nockenwellen bestückte Aggregat leistet 380 kW/517 PS) bei etwa 6.500 U/min und schickt ein maximales Drehmoment von 620 Nm auf die mit der Traktion beschäftigten Hinterräder. Diese werden jetzt in der interessanten 20-Zoll-Dimension geliefert und man darf mit extraterrestrischen Fahrleistungen rechnen.

Aston Martin geizt mit exakten Angaben, auch wenn es um den Verbrauch geht, aber die Beschleunigung von Null auf 100 km/h wird sich wohl in deutlich weniger als 5 Sekunden vollziehen lassen und die Höchstgeschwindigkeit möge hoffentlich jenseits von 310 km/h liegen.

Wie bisher gibt sich Aston Martin nicht dem grenzenlosen Hang zur Einführung von etlichen Fahrerassistenzsystemen hin, sondern vertraut auf Fahrernaturen, die noch selbst erkennen, wenn das Fahrzeug zum Verlassen der Straße neigen könnte. Immerhin soll es jetzt einen Regensensor für die Scheibenwischer geben.

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