Auch im Crashtest überzeugend
Forscher bauen ein neues Sparmobil

Vor wenigen Wochen wurde Clever einem Crashtest unterzogen. Mit dem Ergebnis des simulierten Frontalzusammenstoßes bei 56 Stundenkilometern sind die Projektverantwortlichen zufrieden: Alle Insassen hätten den Unfall überlebt. Das Vorderrad brach ab, wodurch ein großer Teil der Aufprallenenergie abgeleitet wurde. Die Fahrgastzelle blieb unbeschadet. Die Sicherheit soll insgesamt der eines normalen Kleinwagens entsprechen. Derzeit liefen weitere Tests, so Michaela Müller. Dabei soll demnächst auch ein Seitenaufprall geprobt werden: „Das Ziel ist schließlich die Entwicklung eines umweltfreundlichen Kleinfahrzeuges mit maximaler Sicherheit.“

In gut zwei Jahren könnte der Vertrieb des Fahrzeugs starten, kalkuliert Johannsen. Allerdings fehlt noch ein Hersteller für die Serienproduktion. Wunschkandidat der Berliner Wissenschaftler wäre BMW. Der Konzern hat schließlich federführend an der technischen Umsetzung von Clever mitgewirkt.

Nehmen die Autohersteller ihre eigenen Zusagen ernst, dann müsste Clever alleine schon aus Umweltgründen interessant für sie sein. Schließlich haben sich europäische Anbieter verpflichtet, bis zum Jahr 2008 den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Flotten um fast die Hälfte zu reduzieren – von heute durchschnittlich 200 Gramm des Schadstoffes pro Kilometer auf dann 140 Gramm. Der Clever pustet nur 60 Gramm Kohlendioxid in die Luft.

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