Auch Opel denkt über Stadtauto nach
Tatas Billigauto Nano soll auch auf europäischen Markt fahren

Der indische Autohersteller Tata Motor will mit der nächsten Generation des Billig-Kleinwagens Nano auch den europäischen Markt erobern. „Wir werden in vier Jahren einen Nachfolger entwickeln, der die Abgasvorschrift Euro 5 und die Crash-Anforderungen für Europa erfüllt“, sagte der Leiter der Kleinwagenprojekte bei Tata, Girish Wagh, dem Nachrichtenmagazin „Focus“ einer Vorabmeldung vom Sonntag zufolge.

HB FRANKFURT. Vor allem der Treibstoffverbrauch des Nano solle dabei sinken, Ziel seien drei statt fünf Liter auf 100 Kilometer.

Die Vorstellung des bisher nur für den indischen Markt gedachten Nano hatte Anfang Januar für weltweites Aufsehen gesorgt, weil das Auto nur umgerechnet 1 700 Euro kostet. Das billigste Auto auf dem europäischen Markt ist der in Rumänien gefertigte Logan der Renault-Tochter Dacia.

Das Kleinwagensegment wird für viele Autohersteller auch wegen der Pflicht zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes ihrer Flotten ein größeres Thema. Auch Opel denkt über ein Stadtauto zum Preis von etwa 8 000 Euro nach. Opel-Chef Hans Demant sagte der Branchenzeitschrift „Auto Motor und Sport“ laut einem Vorabbericht, die Tochter von General Motors erwäge dabei auf motorradähnliche Elemente und einen Heckmotor zurückzugreifen. „Konventionelle Entwicklungsansätze sind hier wenig zielführend“, sagte Demant. Deshalb könnte der gesuchte Partner auch ein Motorradhersteller sein.

Eine Entscheidung werde voraussichtlich im kommenden Jahr fallen. „Das Opel-Citycar ist ein Fahrzeug für die kommende Dekade“, sagte der Opel-Chef.

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