Audi
SUV-Offensive aus Ingolstadt

Seine SUV-Baureihen mit dem Kürzel "Q" wird Audi in den kommenden fünf Jahren weiter ausbauen. So wird der 2015 debütierende Q2 voraussichtlich noch im gleichen Jahr einen Hybrid-Ableger erhalten.
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Seine SUV-Baureihen mit dem Kürzel "Q" wird Audi in den kommenden fünf Jahren weiter ausbauen. So wird der 2015 debütierende, zweitürige Audi Q2 voraussichtlich noch im gleichen Jahr einen viertürigen, 130 kW/177 PS starken Hybrid-Ableger mit der Bezeichnung Q1 erhalten.

Parallel dazu ist laut "Auto Bild" ein Q2 RS mit 228 kW/310 PS in Planung. Neben dem aktuellen Q3, dessen Nachfolger 2018 startet, sieht Audi derzeit aber keine Absatzchancen für einen Q4. Der 2016 startende, neue Q5 allerdings wird einen Ableger namens Q6 mit Coupé-Optik erhalten.

Für ihn steht dafür aber eine Plug-in-Hybrid-Variante mit einer Kombination aus Zweiliter-Benziner mit 165 kW/225 PS plus 74 kW7100 PS Elektromotor zur Diskussion.

Bei der gemeinsamen Plattform beider Modelle ist ein verlängerter Radstand zur Verbesserung des Raumangebots im Fond zu erwarten, das Leergewicht wird um jeweils über 100 Kilogramm sinken.

Gleich 350 Kilogramm wird der kommende Q7 im Vergleich zum aktuellen Modell abspecken, vor allem durch den Ersatz von Stahl durch Leichtmetall und Kunststoffe. Während er künftig etwas kantiger auftreten soll, wird der geplante Q8 als eleganterer Ableger mit Coupé-Anmutung auftreten. Fehlen wird dann allerdings der bärenstarke V12 TDI, ihn wird ein neu entwickelter V10 TDI ersetzen.

Kommentare zu " Audi: SUV-Offensive aus Ingolstadt"

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  • Aus Ingolstadt & "SUV Offensive" sagt wenig über die Werke, in denen die SUV Baureihen produziert werden:
    Q5 Mexiko & China
    Q3 Spanien
    Q7 Slowakei

    Immerhin sind Q3 und Q7 "made in EU" Fahrzeuge. Schade ist es trotzdem etwas, dass nicht ein einziges Q-Fahrzeug in Deutschland produziert werden kann.

    Im Premiumbereich, wo der Kunde gerne auch mehr bezahlt, ist es schade, dass immer intensiver auch hier mit spitzem Produktionsbeispiel gerechnet wird. Zwar ist die Autoindustrie noch keine Textilindustrie, wo Billigklamotten neben Edelmarken in Bangladesch gefertigt werden.

    Aber ärgerlich ist es dennoch, dass der Kunde nicht auch nach "Fabrikstandort" kaufen kann. Heute kann er es nicht; es sei denn er trifft seine Wahl bewußt markenübergreifend und läßt dann die Fabrikationsentscheidung mit in seine Kaufwahl einbeziehen.

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