Auf Audi-Basis

VW plant angeblich drittes Oberklassemodell

Volkswagen plant nach Informationen der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ ein drittes Oberklassemodell neben Phaeton und Touareg. Bis zu sechs Personen fänden in dem knapp fünf Meter langen Fahrzeug Platz, meldet das Magazin aus Stuttgart.
Bernd Pischetsrieder würde gerne die Lücke zwischen Passat und Phaeton schließen. Foto: dpa

Bernd Pischetsrieder würde gerne die Lücke zwischen Passat und Phaeton schließen. Foto: dpa

HB/hof STUTTGART/WOLFSBURG. Bei dem Fahrzeug mit Arbeitstitel „Station“ handele es sich um ein multifunktionales Raumkonzept, mit dem der R-Klasse von Mercedes Konkurrenz gemacht werden soll. Ein VW-Sprecher in Wolfsburg bezeichnete den Bericht auf Nachfrage als „reine Spekulation“.

Laut „Auto Motor und Sport“ sollen sich die zweite und dritte Sitzreihe des „Station“ bei Bedarf im Wagenboden versenken lassen. Die Form des Raumkonzepts auf Audi-Basis werde „flacher und sportlicher“ ausfallen als bei der R-Klasse.

VW könnte mit dem Station die Lücke zwischen dem Passat und den Luxusmodellen Phaeton und Touareg schließen. Dass dieser Sprung zu groß ist, hat VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder immer wieder betont. Aus logistischen Gründen würde sich als Produktionsstandort für das Auto, das auf Audi-Technik zurückgreift, eines der deutschen oder osteuropäischen Werke von Europas größtem Autobauer anbieten. Besonders das Stammwerk in Wolfsburg kämpft bekanntlich mit extremen Auslastungsproblemen.

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