Auf der Pariser Automobilmesse setzen die Autobauer vor allem auf Mittelklassewagen
Praktische Wagen sollen Kunden anziehen

Ein Auto sollte vor allem eines sein: praktisch. In Zeiten der Konsumflaute besinnt sich die Autoindustrie angesichts der geschrumpften Geldbeutel vieler Kunden auf Vernunft-Autos.

HB PARIS. Kleine Vans mit variablen Raumverhältnissen sowie Stadt-Fahrzeuge der mittleren Klasse bekommen auf dem Pariser Automobilsalon kräftig Zuwachs. Ständig neue Kreuzungen etablierter Elemente erweitern die Modellpalette und bieten mit vielen Extras dennoch Abwechslung.

In erschwinglichen Preisregionen fahren die Hersteller der Kompakt- und Kleinwagenmodelle. Suzuki präsentiert in Paris mit dem Swift ein attraktives Stadtauto für knapp 11 000 Euro. Der französische Hersteller Renault kündigte ein bezahlbares Volksauto an und will ab 2005 den Mittelklassewagen Dacia Logan der rumänischen Tochter in Westeuropa verkaufen - für 7 500 Euro.

Ein bunter Stil-Mix soll müde Kunden wieder munter machen. „In einem Auto müssen heute zwei Leute mit großem Gepäck auf Reisen gehen können, und gleichzeitig muss es sich unter der Woche als Dienstwagen eignen“, sagt der Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Eckehart Rotter. Ein Beispiel bietet Mercedes-Benz mit der B- und R-Klasse. Die Reisewagen stellen eine Kreuzung aus sportlicher Limousine, Kombi, Van und Geländewagen dar. Eine Lifestyle-Mischung ist auch der Nissan Murano, der ins Segment der Freizeitautos zielt und von einem 235 PS starken Motor angetrieben wird.

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