Auf zweispurigen Strecken
NRW will Brummis am Überholen hindern

Auf viel befahrenen zweispurigen Autobahnstrecken in Nordrhein-Westfalen sollen ab Anfang September Überholverbote für LKW eingeführt werden. Eine Sprecherin des Landesverkehrsministeriums bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Rheinischen Post“.

HB DÜSSELDORF. „Die Bezirksregierungen prüfen derzeit, welche Abschnitte sich genau für solche Überholverbote eignen“, sagte sie. In Betracht kämen die viel befahrenen zweispurigen Strecken auf den Autobahnen 40, 42, 43, 46 und 57.

Das plötzliche Ausscheren von Lastwagen führe immer wieder zu schweren Unfällen. Daher sei Handeln geboten, sagte die Sprecherin. Bislang gelten einzelne temporäre Überholverbote auf den Autobahnen 40, 46 und 57.

Der NRW-Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft begrüßte die Initiative des Landesverkehrsministers Oliver Wittke (CDU). „Die Elefantenrennen auf den Autobahnen sind gefährlich und müssen bekämpft werden“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt. Gleichzeitig forderte er aber, die Autobahnen statt mit Blechschildern mit elektronisch steuerbaren Schilderbrücken auszustatten. Sie ließen Verkehrsströme sinnvoll lenken und ermöglichten flexible verkehrsabhängige Beschränkungen.

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