Aus dem Volt wird für Europa zunächst der Ampera: Opel will 2011 mit Elektroauto auf den Markt

Aus dem Volt wird für Europa zunächst der Ampera
Opel will 2011 mit Elektroauto auf den Markt

Kaum ein Autobauer hat sich nicht die Serienreife eines Elektrofahrzeugs auf die Fahne geschrieben. Opel stellt jetzt den Ampera vor, der technisch und optisch auf dem Chevrolet Volt der US-Mutter GM basiert. Der Wagen soll eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern haben. Auf längeren Strecken wird ein kleiner Verbrennungsmotor zugeschaltet.

HB FRANKFURT. Der fünftürige Viersitzer soll eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern haben. Für kurze Strecken bis zu 60 Kilometern holt sich das Auto Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie, die über normale Steckdosen geladen wird.

Auf längeren Strecken wird ein kleiner Verbrennungsmotor zugeschaltet. Präsentieren will Opel den fünftürigen Viersitzer auf dem Genfer Autosalon im März. Die Schwestermarke Chevrolet arbeitet zeitgleich an der Einführung des Elektroautos Volt. Dieses Modell von Chevrolet soll bereits Ende 2010 marktreif sein soll. Techniker im Entwicklungszentrum von GM in Warren, Michigan, arbeiten mit Hochdruck an dem Projekt.

In der Kompaktlimousine stecken die Hoffnungen des schwer angeschlagenen General-Motors-Konzerns – und auch ein bisschen die Zukunft der deutschen Tochterfirma. Die Ampera-Studie in Genf soll einen Vorgeschmack auf das ab 2011 erwartete Serienmodell geben. Das Design des windschnittigen Viertürers sei zwar stark modifiziert worden, so dass nun zum Beispiel die Frontpartie an den Inisgnia-Vorboten Concept GTC erinnere, sagte ein Opel-Sprecher. Doch die Antriebstechnik werde komplett vom Volt übernommen.

Weitere Details will Opel erst zur Präsentation in Genf im März bekanntgeben. Auch zu einem möglichen Preis wollte sich Opel noch nicht äußern. Opel-Chef Demant ließ aber schon verlauten: Mehr als ein vollausgestatteter Zafira mit Diesel und Automatik dürfte der Ampera nicht kosten.

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