Ähnlich verfährt MV Agusta. Die Dreizylindermodelle Brutale 675 und F3 runden die Modellpalette nach unten ab und werden bestimmt nicht nur Einsteigern gefallen. Die neue KTM 690 Duke ersetzt dagegen schlicht und einfach das Vorgängermodell, gehört aber zu den wichtigsten Bikes im Sortiment des österreichischen Herstellers.

Auch bei den ganz kleinen Motorrädern tut sich etwas: KTM bringt mit der Duke 200 die logische Erweiterung der Einsteigerpalette und will mit der Freeride 350 Fahrer anderer Marken zum Wechsel bewegen. Nachdem Honda, Kawasaki und Yamaha in den letzten Jahren bereits unterschiedliche Modelle mit einem Viertelliter-Hubraum präsentiert hatten, haben nun Interessenten plötzlich eine echte Wahl unter den kleinen Flitzern.

Von allen modischen Strömungen im Zweiradsektor nahezu unberührt scheint der Dinosaurier Harley-Davidson zu sein. Doch das täuscht: Sechs neue Modelle stehen für 2012 bereit, längst eilt die moderne Technik der konservativen Optik voraus und auch ABS ist fast für die gesamte Modellpalette erhältlich. Den Käufern scheint es zu gefallen, denn die US-Traditionsmarke gehörte in den letzten Jahren zu den Gewinnern am Markt. Von einer derart starken Stellung ist Hersteller Victory, der im Vorjahr hierzulande sein Debüt feierte, noch weit entfernt, aber mit der neuen, 12.690 Euro teuren Vegas High Ball als Einstiegsmodell könnte sich die Marke neue Käufer erschließen.

Einen großen Schritt wagen 2012 gleich zwei Hersteller: Die wiederbelebte Traditionsmarke Horex hinkt ihrem ehrgeizigen Zeitplan ein wenig hinterher und will nun - statt wie vorgesehen im Herbst 2011 - im Frühjahr 2012 ihr erstes Modell mit dem V6-Motor präsentieren, allerdings erst einmal ohne den spektakulären Kompressor. Aber auch so dürfte das 118 kW/160 PS starke Bike für genug Aufsehen sorgen.
Einen Schritt weiter ist Husqvarna, denn die beiden unter BMW-Ägide entstandenen Straßenmodelle Nuda 900 und 900 R wurden bereits in fahrfertigem Zustand vorgestellt und sollen im Frühjahr beim Händler stehen.

Eher ruhig scheint das kommende Motorradjahr für die Hersteller von E-Bikes zu beginnen. Derzeit ist keine spektakuläre Neuheit angekündigt. Das größte Angebot auf dem deutschen Markt hat der US-Hersteller Zero, der vor allem daran arbeitet, die Ladekapazitäten und -zeiten der Akkus zu verbessern. Bislang taugen die emmissionsneutralen Zweiräder nur für Kurzstrecken im Stadtverkehr. Reichweiten jenseits von 100 Kilometern bleiben derzeit ein unerfüllbarer Traum.

Ich kann uthi verstehen. Würde ich ein untermotorisiertes Auto fahren, den Begriff Adrenalin nur noch aus Fernsehdokus kennen, meine Frau als Hausherrin ansehen und mich ihr genau wie den Verkehrsregeln unterwerfen, um dann als Lohn für meine langweilige Arbeit jeden Sonntag den Garten pflegen....tja, dann würde ich auf für Geschwindigkeits- und Leistungsgrenzen für Motorräder stimmen.
Leider habe ich mich in meinem Leben für einen anderen Weg entschieden und habe Spaß. Auch an Geschwindigkeit.
Aber vielleicht werde ich vom Spießerleben erhascht und ebenfalls ein Pseudo-Mann werden....mal sehen.
Freu mich auch schon drauf, wenn 2-Radfahren endlich als zu extrem verboten wird.
Bald ist trotzdem Schluss mit dem Terror, den 2-Rad Nutzer verursachen. Da hilft auch ihr blöder Kommentar nix.
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