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Besondere Sorgfaltspflicht beim Einfädeln in den Verkehr

Autofahrer haben beim Einfädeln vom Fahrbahnrand in den fließenden Verkehr eine besondere Sorgfaltspflicht. Das geht aus einem Beschluss des Kammergerichts Berlin hervor, auf den der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hinweist (Az.: zwölf U 202/05).

dpa/gms BERLIN. Autofahrer haben beim Einfädeln vom Fahrbahnrand in den fließenden Verkehr eine besondere Sorgfaltspflicht. Das geht aus einem Beschluss des Kammergerichts Berlin hervor, auf den der Deutsche Anwaltverein (DAV) in Berlin hinweist (Az.: zwölf U 202/05).

In dem Fall war ein Mann mit seinem Auto aus einer Parklücke gefahren, wobei ihm eine Autofahrerin auf der Straße Vorrang ließ. Dabei stieß er mit dem Wagen eines Autofahrers zusammen, der das wartende Auto überholte.

Das Gericht entschied, dass der Mann beim Verlassen der Parklücke nicht die nötige Sorgfalt gewahrt habe und für den Unfall haften müsse. Wer sich aus einer Parklücke in den fließenden Verkehr einfädele, dürfe nicht darauf vertrauen, dass der rechte Fahrstreifen frei bleibt, erläutert der Anwaltverein. Er müsse stets mit einem Fahrstreifenwechsel anderer, vorfahrtsberechtiger Verkehrsteilnehmer rechnen. Der Verzicht der vorfahrtsberechtigten Autofahrerin auf ihr Vorrecht habe keine Bedeutung für andere Verkehrsteilnehmer.

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