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Fernsehen am Navigationsgerät ist tabu

Autofahrer sollten gar nicht erst versuchen, die TV-Sperre an ihrem Navigationsgerät zu umgehen. Das rät der Auto- und Reiseclub Deutschland (Arcd) im bayerischen Bad Windsheim.

dpa/gms BAD WINDSHEIM. Autofahrer sollten gar nicht erst versuchen, die TV-Sperre an ihrem Navigationsgerät zu umgehen. Das rät der Auto- und Reiseclub Deutschland (Arcd) im bayerischen Bad Windsheim.

Denn wer damit beim Autofahren einen Film ansieht, handelt grob fahrlässig und verliert bei einem Unfall unter Umständen seinen Versicherungsschutz. Hersteller liefern nach einer von der EU-Kommission gewünschten Selbstverpflichtung fest installierte Navigationssysteme nur noch mit einem Mechanismus aus, der bei einer Geschwindigkeit von sechs Stundenkilometern (km/h), den Empfang auf dem vom Fahrer einsehbaren Monitor stoppt. Wer diese TV-Sperre an seinem Navigationsgerät „überlistet“, verstoße nach Auskunft des Verkehrsministeriums noch nicht gegen die Straßenverkehrsordnung, so der Arcd. Wenn er im Verkehr fernsieht, handele er aber grob fahrlässig.

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