Auto
Forderungen privater Abschleppfirmen oft unberechtigt

Geldforderungen privater Abschleppfirmen sind nach Einschätzung von Verbraucherschützern oft unzulässig. Das Abschleppen eines Fahrzeugs vom Supermarkt- oder Behördenparkplatz sei erst als letztes Mittel erlaubt, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

dpa/gms HAMBURG. Geldforderungen privater Abschleppfirmen sind nach Einschätzung von Verbraucherschützern oft unzulässig. Das Abschleppen eines Fahrzeugs vom Supermarkt- oder Behördenparkplatz sei erst als letztes Mittel erlaubt, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

Zuvor müsse der Besitzer aufgefordert werden, das Fahrzeug wegzufahren. Auch machten die Abschleppunternehmen die Kosten im Namen ihrer Kunden in der Regel geltend, ohne die dazu erforderliche Inkassoerlaubnis zu besitzen. Damit begingen sie eine verbotene Rechtsbesorgung.

Wurde ein Fahrzeug von einem privaten Unternehmen abgeschleppt, sollten die Kosten dafür nicht gezahlt werden, raten die Verbraucherschützer. Zunächst sollte der Fahrezeughalter sich die Vollmacht der Abschleppfirma vorlegen lassen. Auch könne die Notwendigkeit eines schnellen Abschleppens bestritten werden. Weigere sich das Unternehmen, das Fahrzeug zurückzugeben, könne der Fahrzeughalter eine Strafanzeige androhen sowie Schadensersatz verlangen.

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